Ursachenstiftung Osnabrück
An der Martinsburg 15
49078 Osnabrück

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Ansprechpartner/in
Johannes Rahe

j.rahe@ursachenstiftung.de

Telefon
0541/944221779 oder 0171/6429594
Veranstaltungsort

nach Absprache

Termin
Nach Absprache

Im Jahr 2008 gründete Unternehmer Johannes Rahe zum Ende seines aktiven Berufslebens gemeinsam mit Freunden und Unterstützern die Ursachenstiftung Osnabrück. Im Fokus ihres Interesses stand die mittelständische Arbeitswelt, insbesondere das Handwerk. Nach wie vor mangelt es an Fachkräften. Den Jungen fehlen heute männliche Vorbilder, die ihnen zeigen, wie sie mit eigenen Händen etwas schaffen können. In Kindergärten und Schulen sind vor allem Frauen die Bezugspersonen. Anpassungsfähigkeit und fleißiges Lernen werden honoriert. Aber selbst etwas bauen, das kommt im Unterricht und auch in den meisten Elternhäusern kaum noch vor, stattdessen prägen digitale Medien den Alltag. Viele Potentiale liegen also brach. Die Folge: Viele Jungen sind zunehmend frustriert und verunsichert. Die Idee ist, den Jungen eine Möglichkeit zu bieten, etwas mit ihren Händen zu schaffen, das sie stolz macht. Dabei sollen ihnen erfahrene Männer an der Seite stehen und sie anleiten. Genau diesen Rahmen bietet das Projekt GenerationenWerkstatt der Ursachenstiftung.

Art der BO-Maßnahme
Kompetenz- und Eignungsfeststellung
Berufswahl und Entscheidungsfindung
Zielgruppe der Maßnahme
  • Hauptschule
  • Realschule
  • Oberschule
  • Integrierte Gesamtschule
  • Gymnasium
Jahrgangsstufe
Jahrgang 8
Jahrgang 9
Kurzbeschreibung

Die GenerationenWerkstatt ist ein Praxisprojekt zur frühen beruflichen Orientierung von Jungen. Die Schüler kommen in die Werkstatt eines Handwerksunternehmens und werden dort von einem erfahrenen Mitarbeiter oder Unruheständler in einer Projektarbeit angeleitet.

Jungen kennen heutzutage die Handwerksberufe nicht mehr. You Tuber sind den Kids näher als z. B. das Tischlerunternehmen im Gewerbegebiet. In einer GenerationenWerkstatt können die Jungen handwerkliche Arbeit als spannende Herausforderung entdecken. In Kleingruppen arbeiten die Schüler an eigenen Projekten, wie zum Beispiel: Bau von Bänken, Tischen, Grills oder Laternen, Restauration/Reparation von Oldtimern, Landmaschinen, Motorrädern, Konstruktion von elektrischen Schalttafeln etc.. Beispiele der Projektergebnisse sehen Sie in den Kurzberichten auf unsere Facebookseite. https://www.facebook.com/generationenwerkstatt/

Ziel der Maßnahme
Mit der GenerationenWerkstatt kommen drei Generationen in einem Projekt zusammen und profitieren voneinander: Das Projekt bietet jungen Menschen (die kommende Generation) die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu entdecken und mit Begeisterung das Berufsleben kennenzulernen. Unternehmen (die aktive Generation) werden in ihrer betrieblichen Nachwuchsförderung unterstützt, denn die GenerationenWerkstatt vermittelt durch Praxis im Handwerk den Zugang zu jungen Zukunftstalenten. Betreuer/Unruheständler (die erfahrende Generation) können ihr Wissen weitergeben. Sie haben Zeit für die Jungen und vermitteln ihnen praktische und soziale Fähigkeiten ohne Notendruck. Lehrer und Eltern der Schüler lernen das jeweilige Unternehmen im Rahmen eine Auftakt- oder Abschlussveranstaltung kennen. Die GenerationenWerkstatt bildet eine Brücke zwischen Handwerksunternehmen, Elternhaus und Schule und bereitet auf diese Weise einen Weg in den Ausbildungsberuf.
Umfang der Maßnahme
Die Schülergruppe arbeitet über einen Zeitraum von ca. 10 Wochen einmal pro Woche am Nachmittag für ca. 2-3 Stunden in einem Handwerksunternehmen ihrer Region.
Fördermöglichkeiten
Die Ursachenstiftung Osnabrück leistet keine finanzielle Unterstützung. Sie sieht ihre Aufgabe vielmehr darin, die verschiedenen Akteure aus Schulen, Unternehmen und Berufsbildungseinrichtungen miteinander in Kontakt zu bringen, damit sie das Projekt GenerationenWerkstatt weitgehend in Eigenregie durchführen können.
Maximale Teilnehmerzahl
6